Klärschlamm um bis zu 21,6 % reduzieren – ohne Investitionskosten.

Der Klärwerk-Booster® schließt Klärschlamm mittels Elektrokinetik auf – für höheren Gasertrag, weniger Entsorgungsmenge und niedrigere Betriebskosten. Im Mietmodell direkt einsatzbereit.

−21,6 %
Klärschlammmenge nach Entwässerung
+8–18 %
Biogas-Ertrag im Faulturm
4.500+
Installationen weltweit

Optimiert für kommunale Kläranlagen ab 50.000 Einwohnergleichwerten (EGW)

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Die Lage in deutschen Kläranlagen

Klärschlamm-Entsorgung ist ein großer Kostentreiber im Betrieb.

01 Steigende Entsorgungskosten

Tonnenpreise klettern Jahr für Jahr – bei durchschnittlich 130 €/t reicht eine kleine Reduktion, um sechsstellige Beträge zu sparen.

02 Schwindende Kapazitäten

Verbrennungs- und Verwertungsanlagen sind ausgelastet. Engpässe und Wartelisten gehören zum Alltag der Betreiber.

03 Hoher Energie- und Chemiebedarf

Maschinelle Entwässerung benötigt zunehmend Flockungsmittel und Strom – ohne dass die Schlammmenge merklich sinkt.

04 Investitionsdruck

Neue Technologien sind teuer, langwierig zu beschaffen und binden Personal in Genehmigungsverfahren. Investitionsmittel im Haushalt sind knapp.

Klärwerk-Booster® im Container neben einem Biogas-Speicher
Montage im Container
Klärwerk-Booster® im Pumpenraum: Rohrleitungen, Schieber und Armaturen
Montage im Pumpenraum
Klärwerk-Booster® als Open-Air-Installation neben dem Faulturm
Montage im Freien
Die Lösung

Klärschlamm-Reduktion mit dem Klärwerk-Booster.

Der Klärwerk-Booster® zerlegt die Zellmembranen des Überschussschlamms vor dem Faulturm – elektrokinetisch und chemisch. Ein Hochspannungsfeld bis zu 70.000 Volt bricht die Zellwände auf, energiereiche Zellbestandteile gehen in Lösung und werden für die anaerobe Vergärung verfügbar.

Isometrische Darstellung des Hydrolyse-Verfahrens mit dem Klärwerk-Booster

Cell Cracking mit Hochspannung

Ein elektrisches Feld verformt und destabilisiert die Zellmembranen bis sie porös werden – ohne mechanische Zerkleinerung.

Chemisches Zusatzmittel

Macht die Zellmembranen weich und vorbereitet für den elektrokinetischen Aufschluss – ein Verfahren, zwei Wirkmechanismen.

Nahtlose Integration

Wird zwischen Voreindickung und Faulturm geschaltet. Container-, Pumpenraum- oder Open-Air-Installation – ohne Eingriff in den Hauptprozess.

Versuchsdaten Kläranlage in Mecklenburg

Was sich im Faulturm und am Dekanter verändert.

Die Funktionsweise des Klärwerk-Boosters wirkt sich positiv auf den gesamten Prozess der Schlammbehandlung aus – vom Zellaufschluss über die Verstoffwechselung bis zur Entwässerung.

Nachher: Aufgebrochene Zellmembranen mit ausgetretenen Zellbestandteilen Vorher: Intakte Zellmembranen im Überschussschlamm Vorher Nachher

Zellaufschluss im Behandlungsbehälter

Der eingedickte Überschussschlamm (4,5–6 % TS) wird mit Zusatzmittel und Hochspannung behandelt. Zellmembranen brechen auf, energiereiche Zellbestandteile gehen in Lösung.

Mikroskopische Aufnahme der Mikroorganismen im Faulturm während der anaeroben Vergärung

Erhöhte Verstoffwechselung im Faulturm

Die Bakterien finden einen hoch verwertbaren Input vor. Resultat: messbar mehr Biogas, höherer Methangehalt, stabilere Prozesse über die 30-Tage-Vergärung.

Nachher: Größere und weichere Schlamm-Probe nach Hydrolyse Vorher: Kleine kompakte Schlamm-Probe ohne Hydrolyse Vorher Nachher

Bessere Entwässerung am Dekanter

Die Bindungskraft des Schlammwassers sinkt deutlich. Der Trockensubstanz-Austrag steigt, die zu entsorgende Klärschlammmenge fällt – bei höherem Brennwert.

Belege aus fünf Messreihen.

Jeweils vor und während des Versuchszeitraums – die Wirkung der Hydrolyse-Vorbehandlung über den gesamten Prozess.

01 / 05

Trockensubstanz- und Organik-Reduktion im Faulturm

Vor und während Versuchszeitraum (in %)

45 35 25 15 18,79 27,55 29,62 39,49 Trockensubstanz Organik (oTS)
Vor Versuchszeitraum Im Versuchszeitraum
02 / 05

Input Faulturm – Trockensubstanz und Organik

Vor und während Versuchszeitraum (in Tonnen / Tag)

2,0 1,75 1,5 1,25 1,0 1,76 1,61 1,37 1,21 Trockensubstanz Organik (oTS)
Vor Versuchszeitraum Im Versuchszeitraum
03 / 05

Input/Output Faulturm – Frischmasse

Vor und während Versuchszeitraum (in m³ / Tag)

70 65 60 55 50 65,05 62,99 57,47 53,82 Input Gesamt Output Faulturm
Vor Versuchszeitraum Im Versuchszeitraum
04 / 05

Trockensubstanz-Austrag am Dekanter

Vor und während Versuchszeitraum (in %)

27 26 25 24 24,64 26,69 Trockensubstanz-Output Zentrifuge
Vor Versuchszeitraum Im Versuchszeitraum
05 / 05

Input/Output Dekanter

Vor und während Versuchszeitraum (in Tonnen / Tag)

60 50 40 30 20 10 57,47 53,82 12,51 11,21 Input Dekanter Output Dekanter
Vor Versuchszeitraum Im Versuchszeitraum

Achsenstart aus Lesbarkeitsgründen oberhalb von Null gewählt. Werte als Bar-Annotation lesbar.

−21,6%
Klärschlammmenge nach Dekanter
+2,1%-pkt
Trockensubstanz-Austrag am Dekanter
39,5%
Organik-Reduktion im Faulturm (vorher 29,6 %)
65%
Methangehalt im Klärgas (vorher 63 %)
Beispiel-Rechnung

Einsparungen eines Klärwerks in Mecklenburg.

Ergebnis aus dem Versuchszeitraum · Kläranlage mit ca. 50.000 EGW

Luftaufnahme einer kommunalen Kläranlage in Mecklenburg mit vier runden Klärbecken

475 Tonnen weniger Klärschlamm pro Jahr.

Mit einem jährlichen Klärschlammanfall von 2.200 Tonnen konnte die Anlage die zu entsorgende Menge um 475 Tonnen reduzieren – das entspricht bei durchschnittlichen Entsorgungskosten von 130 €/t einer Einsparung von rund 61.750 € pro Jahr.

−475 t/a
Weniger Klärschlamm zur Verbrennung
~61.750 €
Jährliche Entsorgungseinsparung
+2 %-pkt
Mehr Methan im Klärgas
~168.480 €
Potenzial bei 90.000-EGW-Anlage
Ihre Vorteile

Was sich in Ihrer Anlage konkret ändert.

−20 %

Weniger Entsorgungsmenge

Klärschlammmenge nach Dekanter sinkt typischerweise um ~20 %. Direkter Effekt auf Ihr Entsorgungsbudget.

+8–18 %

Höherer Gasertrag

8 bis 18 Prozent mehr Biogas aus identischer Inputmenge – mehr Eigenstromerzeugung, mehr Erlöse.

Bessere Entwässerung

Geringere Bindungskraft des Schlammwassers, höherer Brennwert des ausgetragenen Schlamms.

Stabilere Faulturm-Biologie

Schwimm- und Sinkschichten reduzieren sich. Rührzeiten verkürzen sich. Prozesse laufen homogener.

−30 %

Geringerer Energiebedarf

Bis zu 30 % Reduktion beim Eigenstrombedarf durch verbesserte Pump- und Rührfähigkeit.

Weniger Zusatzmittel

Eigene Enzyme werden freigesetzt. Flockungs- und Zusatzstoffe können reduziert werden oder ganz entfallen.

+1–2 %-pkt

Erhöhter Methangehalt

Methananteil im Gas steigt typischerweise um 1–2 Prozentpunkte. Mehr Energie pro m³ Biogas.

2 Tage

Nachrüstung ohne Genehmigung

Container- oder Pumpenraum-Installation. Stromanschluss und Saug-/Druckanschluss reichen. Keine Bauanträge.

Schnell einsatzbereit. Ohne Investitionskosten.

Statt einer großen Investition mit jahrelanger Beschaffung mieten Sie den Klärwerk-Booster® zum monatlichen Festpreis. Wartung, Service und Anpassungen sind eingeschlossen.

Im Mietmodell enthalten

Komplettpaket Klärwerk-Booster®

  • Gerät & InstallationInklusive
  • Inbetriebnahme & SchulungInklusive
  • Wartung & ServiceInklusive
  • FernüberwachungInklusive
  • Individueller MietpreisAuf Anfrage
Konditionen anfragen

Unverbindlicher Infotermin für Ihr Klärwerk.

In 30 Minuten lernen Sie das Verfahren kennen und wir prüfen gemeinsam, ob eine Installation in Ihrer Anlage technisch und wirtschaftlich Sinn macht.

30 Minuten – online oder vor Ort Wir richten uns nach Ihrem Kalender

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Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden zur Terminvereinbarung.

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  1. 01

    Infotermin und Vorstellung

    30 Minuten online. Wir stellen den Klärwerk-Booster vor und klären erste Fragen zu Ihrer Anlage.

  2. 02

    Grobe Machbarkeitsanalyse

    Anhand der Eckdaten Ihrer Anlage prüfen wir vorab, ob eine Installation technisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig ist.

  3. 03

    Vor-Ort-Termin und Konkretisierung

    Unsere Ingenieure besuchen Ihre Anlage, prüfen die baulichen Gegebenheiten und konkretisieren die Integration.

  4. 04

    Rentabilitätskalkulation und Angebot

    Konkrete Zahlen zu erwarteter Reduktion, Gasertrag und Mietkonditionen – inklusive verbindlichem Angebot.

  5. 05

    Installation und Inbetriebnahme

    Schlüsselfertige Integration in den laufenden Betrieb in nur 2 Tagen – ohne Bauantrag, ohne Stillstand.